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Wenn Sie diese Anregungen beachten, dann wird auch ein langer und harter Winter eine abwechslungsreiche Jahreszeit für Tier und Mensch. Die Tiere sollen nicht gezwungen sein, ihre Körpertemperatur durch Zittern aufrecht zu erhalten. Ganau aber das passiert, wenn man sie in Kaninchenställe einsperrt, die dann auch noch vollkommen sinnlos auf 3 Seiten mit Styropor verkleidet werden. Kaninchen freuen sich im Schnee. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch im Winter Ausgang in ein Freigehege haben. Rückzugsmöglichkeiten müssen trocken und in ausreichender Größe vorhanden sein. Langohren sind keine Schönwettertiere. Sie lieben es im Regen oder Schnee zu verweilen. Sie brauchen immer eine trockene Rückzugsmöglichkeit - aber niemals geschlossene, isolierte Ställe. Wir sprechen aus langjähriger Erfahrung und halten Kaninchen, Hühner und indische Laufenten auf einem circa 300 m² großen Grundstück. Die Hühner gehen das ganze Jahr über zur Nacht in einen großen, alten Nussbaum. Sie haben zwar ein schönes Hühnerhaus, daran haben wir sie aber nur bei langem, starkanhaltendem Regen gesehen . Im Winter kommen sie morgens vom Baum und schütteln den gefallenen Schnee von den Flügeln. Wo die Laufenten geschlafen haben, sieht man an den freien Stellen im Schnee - die Enten gehen nur ganz selten in Deckung. Die Kaninchen haben sich Höhlen gegraben oder sitzen unter dem Hühnerhaus oder einem anderen Unterstand. Egal ob Sommer oder Winter mit Minus 20 Grad. Alle sind munter und gesund. So sieht es aus, im Reich der Kaninchen, Hühner und Enten: |